Donnerstag, 22. September 2016

INTERIOR | Monochromes Wohnzimmer mit Ethno-Details für den Herbst + Lilly

Ganz eindeutig ist nun nach diesem schönen, langen Sommer nun der Herbst angekommen. Die Temperaturen sind morgens schon empfindlich kühl und die Blätter wechseln jetzt nun auch unübersehbar ihre Farbe.

Höchste Zeit, unser Wohnzimmer auch ein wenig kuscheliger und herbstlicher zu gestalten. Da ich so überhaupt nicht auf rot und orange Töne stehe, die ja für den Herbst typisch sind, habe ich mich  für unser Wohnzimmer wieder für einen monochromen Style in gedeckten Farben entschieden. Lust auf einen Rundgang?



Kuschelige Kissen aus Leinen oder mit samtiger Textur dürfen es auch im Herbst/Winter sein, und dazu wärmende Felle. Ich mag diesen Mix aus verschiedenen Stoffen und Texturen, macht er das Ambiente doch noch ein klein wenig gemütlicher.



Damit Monochrom aber nicht zu kühl wird, sind Körbe, Holzelemente und Pflanzen eine schöne Ergänzung. Dekorative Elemente im Ethno-Stil lockern den Look auch noch ein wenig auf.



"Throw pillows around like confetti" könnte hier auch mein Motto gewesen sein. Ich habe die Anzahl der Kissen auf unserer großen Wohn-Couch noch einmal erhöht. Jetzt ist es noch kuscheliger und gemütlicher. Kann man überhaupt zu viele Kissen haben? Ich finde nicht. Allerdings habe ich auf eine einheitliche Farbpalette geachtet, sonst wäre mir alles zu bunt geworden, you know? ;-)

 
 

Aufgrund der Größe unseres Wohnzimmers haben wir uns für einige dunkle Möbelstücke entschieden. Aber auch nur, weil wir drei große Fenster haben, die viel Licht hereinlassen. Als Kontrast zu dem dunklen Holz und unserer dunklen Couch, habe ich viele kleine Deko-Elemente in weiß (wie z.B. meine Vasen-Sammlung) und ein paar Deko-Elemente in schwarz (Vase) und hellgrau (Tablett, Kissen) hinzugefügt.



Ich liebe Kerzen! Ist es nicht schön, dieses softe Licht, das so schön wärmend ist? Bei mir brennen im Herbst und Winter immer ganz viele Kerzen. Sie zaubern einfach eine so schöne Stimmung.

Den Blick auf dem unteren Bild enthalte ich euch meistens vor. Warum? Weil da im Hintergrund ein Erbstück zu sehen ist, mit dem ich nicht so ganz warm geworden bin. Es handelt sich dabei um einen asiatischen Sessel mit ganz vielen Schnitzereien. Ich werde ihn demnächst schätzen lassen und dann verkaufen. Eigentlich schade, aber so gar nicht meins ...



Ich mag so kleine Stillleben und habe ganz viele davon überall verteilt. Wie sieht es bei euch aus, mögt ihr das auch?



Das schöne Ethno-Kissen ist neu bei uns eingezogen. Ich habe es über einen Shop bei Instagram entdeckt und mich sofort darin verliebt. Es war ausverkauft, aber auf Nachfrage hat mir die Inhaberin das schöne Kissen noch einmal nachbestellt und es mir noch ganz schnell vor ihrem Urlaub geschickt. War das nicht lieb? Ich habe schon so viele positive Erfahrungen und tolle Kontakte über IG geknüpft und es bereichert mich täglich mit Inspirationen und Ideen. 

In diesem Regal (Bild unten) stehen einige kleine Urlaubserinnerungen. Kleine "throwbacks", wenn mein Blick darauf fällt.



Meine kleine Kuschelmaus Lilly darf natürlich nicht fehlen, schön in Positur und farblich passendem Hintergrund. Als ob ich das so gewollt hätte. Aber nein, das Mädchen hat sich ihren Platz mal wieder selbst ausgesucht. Kleine Poserin, die!


Schon sind wir am Ende unseres Wohnzimmer-Rundgangs angekommen. Ein paar Perspektiven habe ich wohl ausgelassen, aber vielleicht sind die ja beim nächsten Mal dabei. So sah es übrigens noch im Mai aus KLICK. Im Grunde habe ich gar nicht viel verändert, sonder nur ein paar Kissen hinzugefügt oder ausgetauscht, die Beistelltische haben ihren Standort gewechselt und ein paar Pflanzen sind von hier nach da geschoben worden. Manchmal braucht es gar nicht viel, um einen neuen Look zu kreieren.

Das Bild über dieser Rekamiere passt ja so gar nicht in mein monochromes Farbschema und ich habe schon ein paar Mal daran gedacht, es auszutauschen. Da es aber für meinen Schatz und mich eine ganz besondere Bedeutung hat, habe ich es mich bisher nicht getraut. Und wenn ich mir das Foto so ansehe, finde ich gerade "das Unstimmige" schon wieder genau richtig.

Habt ihr das auch, dass ihr manchmal ein vermeintlich nicht passendes Element einfach in eurem Ambiente belasst, weil es für euch eine besondere Bedeutung hat? Oder seid ihr da ganz radikal?


Gerne verlinke ich diesen Post bei Moni vom Blog Lady Stil und ihrem Deko-Donnerstag.



Sonntag, 18. September 2016

FOOD | Roggenwaffeln mit homemade Mandel-Nougat-Creme # laktosefrei #fructosemalabsorption

Der vergangene Samstag war so grau und verregnet, dass ich richtig Lust auf eine herbstliche Süßigkeit hatte. Waffeln! Dazu noch ein leckerer und fix gemachter Aufstrich und ein schönes Glas Milch - herrlich!


Gedacht, getan! Und so teile ich heute mit euch mein Rezept für leckerste Roggenwaffeln und einer ganz fix gemachten Mandel-Nougat-Creme. Aber Vorsicht: Es besteht absolute Suchtgefahr!



Roggenwaffeln 
(ca. 10 Stck.)

250 g weiche Butter
125 g Traubenzucker
1 TL flüssigen Süßstoff
5 Eier
300 g Roggenmehl
1 TL Backpulver
200 ml Milch (laktosefrei)

Butter und Traubenzucker mit dem Handrührgerät vermengen und nach und die Eier dazu geben, Süßstoff zugeben. 
Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und ebenfalls nach und nach in die Mischung einarbeiten. Dann die Milch zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig vermengen.
Waffeleisen vorheizen und aus je 2 Esslöffeln Teig knusprige Waffeln backen. Ggf. noch mit Traubenzucker bestreuen.



Die Mandel-Nougat-Creme ist super köstlich und so fix gemacht, dass man es kaum glauben kann.

Mandel-Nougat-Creme
(für ca. 200 g)

100 g Traubenzucker
1EL Kochkakao
3 EL Mandelmus
3EL Schmand (laktosefrei)

Alle Zutaten miteinander vermischen.
In ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.



Die Waffeln sind absolut laktosefrei und auch bei Fructosemalabsorption geeignet, sogar während der Karenzzeit. Bei Histaminunverträglichkeit würde ich empfehlen, den Kochkakao im Aufstrich  durch Carob zu ersetzen.

Ich schwöre, nachdem Genuss einer Roggenwaffel mit diesem herrlichen Aufstrich und einem großen Glas Milch fühlt man sich dermaßen gesättigt, dass der Bedarf auf Süßes automatisch verflogen ist. Zumindest für die nächste Stunde ... 


Bei mir hat das Thema "Essen und Unverträglichkeiten" allerdings ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Seit einer Woche arbeite ich mit einer Ernährungsberaterin zusammen und befinde mich nun in einer Karenzzeit. D. h. dass ich im Moment absolute Diät halten muss und nur für mich leicht verträgliche Sachen zu mir nehmen darf, damit Magen und Darm sich endlich einmal beruhigen und wir dann darauf wieder aufbauen können.

Da ich auf sehr viele Sachen reagiere, wird bei mir auch noch eine Histaminunverträglichkeit und ggf. auch noch eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) vermutet. Tja, es wird eng und ist für mich wirklich nicht einfach. In meinem Kopf dreht sich alles nur noch ums Essen, was ich wann und wie zu mir nehmen kann. 

Das ist zuweilen sehr erschöpfend und deprimierend. Aber wie alles, braucht es einfach erst einmal seine Zeit, sich dadurch zu kämpfen. Manchmal muss es halt erst mal schlechter werden, bevor es dann wieder besser werden kann.

Ich habe die köstlichen Waffeln und den leckeren Aufstrich übrigens nicht so gut vertragen und für den Rest des Tages Bauchweh und einen aufgeblähten Bauch gehabt. Wahrscheinlich habe ich zuviel davon gegessen (kleine Portionen sind hilfreicher) oder hätte nicht vom Teig naschen sollen. Ein Versuch war es auf jeden Fall wert und wer weiß, bestimmt klappt es zu einem späteren Zeitpunkt oder mit anderen Zutaten irgendwann besser.

Sonntag, 11. September 2016

INTERIOR | WOHN-BAD oder HOME-SPA, Einblicke in unser Bad

Das Bad - hier starten und beenden wir unsere Tage und deshalb finde ich es absolut wichtig, dass man sich auch in diesem Raum rund um wohl fühlt.


Entschleunigung, Entspannung, Wohlgefühl und Ruhe - hier möchte man abschalten und die Welt um sich herum ein klein wenig außen vor lassen oder auch mal ganz vergessen. 



Längst ist das Bad nicht mehr die kleine geflieste Nasszelle ohne Fenster, die ich noch aus meiner Kindheit kenne. Ich erinnere mich noch an ein hellblau gekacheltes Mini-Bad mit Sitzbadewanne. Es gab ein winziges Fenster über dem WC und außer einem Spiegel- und Unterbeckenschrank keinen weiteren Stauraum oder auch nur irgendeinen Platz für Dekoration. Alles war einfach nur funktional.



Heute ist das zum Glück nicht mehr zwangsläufig so, denn nach und nach sind Kerzen, Bilder, Pflanzen, Teppiche und dekorative Elemente in Bäder eingezogen. Auch haben sich ganzheitlich geflieste Bäder in Neu- oder Umbauten verabschiedet und wurden von alternativen Wand- und Bodenbeläge mit hoher Wasserfestigkeit abgelöst. Und so hat sich das Bad im Laufe der Zeit mehr und mehr zum Wohn-Bad oder Home-Spa entwickelt, in dem man gerne seine Zeit verbringt.



Unser Bad ist sehr groß und hat glücklicherweise auch große Fenster, die viel Licht herein lassen. Aus der Not und in einer schnell-Schuss-Aktion geboren, haben wir unser Bad nur teilweise gefliest und die gesamte Lauffläche im bereits vorhanden Laminat belassen. Das unterstreicht den wohnlichen Charakter natürlich sehr und ich bin froh, dass wir es so gemacht haben.


Die Farben in unserem Bad beschränken sich auf dunkelgrau (Fliesen), Holz (Laminatboden) und Weiß (Wände und Keramik) und dementsprechend habe ich auch die Einrichtung und Dekoration gestaltet. So entsteht ein harmonischer und ruhiger Gesamteindruck, der mir in diesem Raum sehr willkommen ist.

Und wie sieht es in euren Bädern aus?

Liebste Grüße,
Rahel


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