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Donnerstag, 25. September 2014

COZY

Mädelsabend auf dem Sofa...











Macht's euch kuschelig.

Liebe Grüße,
Rahel

Mittwoch, 24. September 2014

Sei immer du selbst! Ausser du kannst BATMAN sein, dann sei BATMAN!

Neulich auf der Post - die Schlange war mal wieder sehr lang - habe ich zum Zeitvertreib den Postkartenständer "durchgeblättert".


Dabei fiel mir diese Karte in die Hände, über die ich spontan lächeln musste.


 

Und während ich sie mir so anschaue, komme ich ein wenig ins Nachdenken.

Was will sie mir eigentlich sagen? 
Bzw. welche Aussage schreibe ich ihr zu?

Nun, ich bin mir sicher, dass ich mir nicht gleich einen Fledermaus-Cape umhängen und eine Gummimaske aufsetzen soll. Also teilen wir den Text mal in zwei Hälften:

SEI IMMER DU SELBST!
 
Heisst für mich: Bleib dir treu und lass dich nicht verbiegen. Gehe deinen eigenen Weg. Kenne deine Schwächen und nutze deine Stärken. Soweit alles klar.
 
Und während wir dann so voller Power und Selbstbewusstsein durchs Leben gehen, holt uns die Realtität ein und bringt uns in eine Situationen, in der wir uns selbst verlieren und die uns Angst macht. BÄM - willkommen in Gotham City!
 
Du hast eine wichtige Prüfung vor dir? 
Ein Vorstellungsgespräch? 
Ein unangenehmes Gespräch? 
Dir steht eine Trennung bevor
Eine schlimme Krankheit? 
Ein Verlust?
Das Leben hat so Vieles zu bieten, was uns verunsichert oder den Boden unter den Füßen wegreisst.
 
AUSSER - DU KANNST BATMAN SEIN, DANN SEI BATMAN!
 
Ich stelle mir das so vor: Die für dich beängstigende Situation steht für Gotham City, wo das Verbrechen regiert. Du bist Batman. Kein Superheld im eigentlichen Sinne, weil keine Superkräfte vorhanden, aber trotzdem überlegen, weil intelligent, willensstark, trainiert und mit einer Menge Gadgets ausgerüstet. 
Häh?? Ja ja, du besitzt alles, was du brauchst, du musst es nur richtig einsetzen.
Prüfung? Vorstellungsgespräch? Unangenehmes Gespräch? Du hast tage- oder wochenlang gelernt. Bist alles von vorne bis hinten durchgegangen. Du bist dir sicher, dass du alles kennst. Hast dich gut vorbereitet und informiert, hast gute und stichhaltige Argumente.
Trotzdem hat du Angst. Entweder, hast du dann doch nicht genug getan und bist deshalb unsicher - dann aber ran - oder die Angst lähmt dich. Jetzt kommt BATMAN! 
Erst einmal tief druchatmen und die Panik vertreiben. Analysiere - was macht dir denn so große Angst? Wieso, weshalb, warum? Hast du die Recherche beendet und das Probleme erkannt, dann kannst du ihm auch mit deinen dir zur Verfügung stehenden Mitteln zu Leibe rücken. Rational und sachlich, aber effizient. Be prepared. 
Und was die "Verkleidung" angeht: Zieh dir was Schönes drunter, das stärkt unbewusst immer das Selbstwertgefühlt. Der Rest sollte dem Anlass entsprechend sein und du solltest dich unbedingt darin gut fühlen. Nichts sollte kneifen oder rutschen und ein Lieblingsteil (Bluse oder Schal) sorgt zusätzlich fürs Wohlgefühl. 
Und: Diese Themen sind "endlich" - zeitlich begrenzt. Du kennst den Endzeitpunkt, nur nicht das Ergebnis. Und das hängt ja nur von dir ab. Also entspann dich, du schaffst das! Ab ins Batmobil (Bus, Fahrrad, Auto, what ever) und los!
Trennung, Krankheit, Verlust? Ahhhh, das sind so richtig fiese Sachen, denen Batman sich da stellen muss.
Und genau das ist der Punkt! Man muss sich den Dingen stellen! Sei BATMAN und stelle dich der Realität, dem Schmerz und der Traurigkeit, verliere keine wertvolle Zeit, die das "Übel" noch vergrößert. Weglaufen kannst du nicht - es würde deine Situation auch nicht lösen.
Aber du musst da nicht alleine durch. Batman hat Robin. Und du hast Familie, Freunde, Bekannte, Verwandte, Kollegen, Nachbarn, Follower, etc.. Lass dir helfen, du bist nicht allein! Es tut gut, sein Leid mit anderen zu teilen. Und es tut gut, die Liebe und Nächstenliebe anderer zu zu lassen. Das ist Balsam für die Seele. Und nicht nur für deine. Deine Lieben leiden mit dir, ehrlich, genauso wie die Einwohner von Gotham City unter dem Verbrechen leiden. Also öffne dich.
Und deine Gadgets? Glaube kann Berge versetzen. Und du hast die unschlagbare Waffe der Liebe. Unterschätze nie die Selbstheilungskraft von Leib und Seele. Das ist und bleibt ein ewiges Wunder. Gib nicht auf, auch nicht die Hoffnung! Von BATMAN kommt auch immer eine Fortsetzung.
 
Keiner sagt, dass Batman es einfach hat. Keiner sagt, dass Batman nicht auch mal versagt. Aber wenn es dir hilft - nur ein klein wenig - dann sei BATMAN!
So, ich steig jetzt erst mal wieder aus meinem Batmobil. Meine heutige Mission war erfolgreich und mir geht es schon wieder besser..:-)
Ganz liebe Grüße,
Rahel

PS: Zu Batmans besten Freunden gehört übrigens auch Superman. Wer ist dein Superheld?

Montag, 22. September 2014

HUNDELIEBE | Wenn ein Welpe ins Haus kommt ... Teil 2

So hier folgt nun der zweite Teil zu diesem Thema, denn jetzt ist der Welpe ja bei dir zuhause angekommen (Teil 1 findest du in diesem Post). Oder noch nicht ganz.



Nachdem wir Lilly erworben hatten (Geld, Pass austauschen, etc.) kam unsere erste gemeinsame Autofahrt. Ich hatte damals einen kleinen Wäschekorb mitgenommen und ein Handtuch reingelegt (falls die kleine Maus mal zwischendurch Pippi machen muss oder so). Dann haben wir Lilly draufgesetzt und den ganzen Korb mit  der Decke, an dem der Geruch ihrer Mama war, abgedeckt. Die Idee war, ihr ein warmes dunkles Nest zu bieten, in dem sie sich geborgen fühlen kann und dass noch irgendwie vertraut riecht.

Denn wir hatte sie ja gerade von ihrer Mama, ihrer Schwester und ihrer bisher gewohnten Umgebung getrennt. Ab jetzt würde ja alles anders, neu und ungewohnt sein!

Immer wenn sie leise fiepte, habe ich meine Hand in den Korb gestreckt und sie ein wenig gestreichelt. Das hat sie beruhigt und sie hörte dann auf.

Aber nicht nur für Lilly würde sich alles ändern, sondern auch für uns. Unser Leben würde mit ihr ein anderes sein. Nicht mehr ganz so flexibel und spontan. Ich fühlte mich, als hätte ich gerade ein Kind bekommen. Nur ohne Schwangerschaft und Geburt. Überströmende Liebe zu diesem kleinen Wesen erfüllte uns und das Versprechen, immer für sie da zu sein und sie zu beschützen. Hört sich vielleicht komisch an, war aber so. Punkt. :-)

Zuhause angekommen, haben wir uns erst einmal ganz viel Zeit und vor allem Ruhe genommen. Das war ganz wichtig, um ihr auch die Angst zu nehmen. Also kein großer Empfang mit Freunden und Familie, nur Papa + Mama (auch gerne das neue Rudel genannt) und der Welpe (Lilly)...:-). Wir haben ihr gezeigt, wo Wasser und Futter steht und sie dann erst einmal ein wenig rumlaufen lassen, ihre neue Gegend erkundend. Und weil das alles schon so aufregend für sie war, haben wir sie bald wieder in den Korb gesetzt, wo sie dann sofort wieder eingeschlafen ist.
Wundert euch nicht, wenn der kleine Welpe nicht sofort trinkt und isst, sondern erst einmal ein Bächlein in die Wohnung macht. Es ist halt alles neu und man muss sich ja erst einmal daran gewöhnen. Und in klein wenig Angst hat man trotz aller Neugier ja auch.

Und jetzt ist sie da - deine einmalige Chance, den Hund so zu erziehen, wie man ihn haben möchte und wie er in dein Leben passen soll. Man macht Vieles intuitiv richtig, kann aber auch Einiges grundlegend falsch machen und so manche Dinge weiß man eigentlich besser, tut es aber trotzdem. Daher ist es total wichtig - und das wiederhole ich auch immer wieder gerne - sich vor der Anschaffung eines Welpen umfassend zu informieren und sich viele Gedanken zu machen. 
Bevor ich jetzt hier weiter Romane schreiben und wir bei "Wenn ein Welpe ins Haus kommt...Teil 10" landen, kürze ich die für uns wichtigen Dinge einmal stichpunktartig ab:

  • Schlafplatz/Körbchen: Die erste Zeit hat Lilly in ihrem Wäschekorb neben meinem Bett verbracht. Hat sie dann Nachts das "Heimweh" übermannt und es kamen traurige Fiepser aus dem Körbchen, dann habe ich meine Hand aus dem Bett hängen lassen, direkt ins Körbchen und die Nachtruhe war wieder hergestellt, vorerst. Später hat sie dann unser Bett als Schlafstätte erobert. Aber dazu später mehr.
  • Stubenrein: Ich will euch nichts vormachen, das dauert! In den ersten Wochen sind wir ca. alle 2 Stunden mit Lilly nach draußen gegangen, auch Nachts! Jaaaaa, da habe ich mir den Wecker gestellt und bei Wind und Wetter auf der Wiese gestanden. Manchmal erfolgreich, manchmal nicht. Außerdem haben wir sie beobachtet und wenn sie Anstalten machte, sich hinzuhocken, dann haben wir sie gleich auf den Arm genommen und nach Draußen gebracht. Hat das mal nicht geklappt und du findest kleine Pfützen oder größere Hinterlassenschaften ... nicht schimpfen!!!! Und auch nicht die Nase reinstoßen....iihhhh! Mach es weg und halt den Mund. Vielleicht liegt es schon länger da und dann kann der Welpe dich erst recht nicht verstehen oder es mit seinem "Vergehen" in Verbindung bringen. Mit Geduld und Fürsorge klappt es besser. Die Abstände, wann du nach draußen musst, werden größer und irgendwann habt ihr dann euren Rhythmus gefunden.
  • Futter: Wir haben mit Welpenfutter gefüttert. Erst das, was wir beim Kauf mitbekommen haben, später ein anderes, welches ich besser fand. Das haben wir vorher immer mal untergemischt, damit der Wechsel nicht so abrupt für den kleinen Magen war. Wie lange man Welpenfutter füttert und oder wie und was man überhaupt füttert...da gehen die Meinung ganz gravierend auseinander, daher halte ich mich an dieser Stelle mal zurück. Da müsst ihr euch informieren und selber entscheiden. Wir füttern übrigens zweimal täglich, morgens und abends. Hat Lilly den Tag über viele "Leckerchen" bekommen, fällt die Abendration etwas schmaler aus. Denn auch bei Hunden macht Übergewicht krank. Nüsse, Schokolade, Avocado, Knoblauch - absolutes Tabu für Hunde, weil giftig! Es gibt noch mehr Lebensmittel und Pflanzen, die der Hund nicht verträgt. Erkundige dich bitte!
  • Tierarzt: Nachdem wir Lilly abgeholt hatten, bin ich innerhalb der ersten Wochemit ihr zum Tierarzt gegangen. Das war auch gut so, gerade wenn man den Hund von privat hat, so wie wir (siehe erster Post). Einfach nochmal checken lassen, ob alle notwendigen Impfungen vorhanden sind, bzgl. Wurmkur vorsorgen und ggf. chippen lassen. Den vom Vorbesitzer erhaltenen Pass unbedingt mitnehmen und vorzeigen. Übrigens: Nicht jeder Tierarzt ist gleich. Holt euch aus eurem Bekanntenkreis Empfehlungen. Auch dein eigenes "Bauchgefühl" kann ein wertvoller Hinweisgeber sein. Hast du kein gutes Gefühl bei Tierarzt, dann wechsel besser. Schön ist auch, wenn man eine Praxis mit Internetauftritt findet, das hilft auch für den ersten Eindruck.
  • Pflege: Ganz wichtiges Thema! Nicht nur für die Optik, auch für die Gesundheit!
    • Lilly hat sehr feines, weiches, längeres Fell und kein Unterfell. Sie "haart" auch nicht, oder nur ganz minimal. Für mich heißt das: jeden Morgen 5-7 Minuten kämmen. Seitdem ich das mache, habe ich auch keine Probleme mehr mit Knötchen oder Verfilzungen. Es gibt auch gute Bürsten, Kämme und Entfilzer im Fachhandel, die hilfreich sind. Außerdem ist ihr Fell weiß. Ich bade sie je nach "Schmuddel-Grad" alle 14 Tage oder später. Dazu verwende ich eine spezielle Seife für Hunde, rein pflanzlich und aus ätherischen Ölen. Warum? Lilly hat eine Allergie gegen Hausstaub und Pflanzenpollen und das äußert sich mit akuter Atemnot und Erstickungsanfällen. Je sauberer ihr Fell ist, umso geringer ist die Chance für einen Anfall. Und glaubt mir, dafür tut man so Einiges!
    • Ist euch die Fellpflege zu viel und/oder muss das Fell mal gekürzt werden - ist ja auch stark rasseabhängig - dann geht bitte zu einem Hundefriseur. Ehrlich, tut euch und dem Hund den Gefallen, das Geld ist es wirklich wert und es ist für alle stressfreier! Auch wenn es ein Labrador, Golden Retriever, Schäferhund, etc. mit kurzem Fell ist. Das "Entwollen" sollte bei Hunden mit doppeltem Haarkleid jeweils zum Fellwechsel vorgenommen werden. Es schafft Platz für neue Haare und dadurch glänzt das Fell wieder. Außerdem kann sich der Hund dadurch im Sommer und Winter besser an die Temperaturen angleichen. Und es führt zu 90% (!!) weniger Haarverlust - und das ist doch mal ein Grund! Auch unter den Hundefriseuren gibt es natürlich Fachleute und weniger ausgebildete Personen. Da hilft nur recherchieren und ausprobieren. Sieht euer Fiffi hinter wie ein gerupftes Huhn aus...sucht lieber eine Alternative...
    • Außerdem finde ich die Zahnpflege sehr wichtig. Kauknochen helfen, aber regelmäßiges Zähneputzen ist auch sehr gut. Im Fachhandel gibt es praktische Hundezahnbürsten oder Fingerlinge und Zahnpasta mit Leberwurstgeschmack - gut, oder? Kleine Hunde haben übrigens schneller Zahnstein, als Größere. Zahnstein muss beim Tierarzt unter Narkose entfernt werden. Und wenn man ihn vermeiden kann, dann schont das a) den Hund und b) deinen Geldbeutel. 
    • Lilly hat rassebedingt einen ständigen Tränenfluss. Ich sorge dafür, dass die Tränendrüsen nicht verstopfen und entferne kleine Ablagerungen sofort. Augen- und Ohrenpflege, sowie Ballen- und Krallenpflege macht der gute Hundefriseur gleich mit.
    • Gegen Zecken und Ungeziefer ist man natürlich nie gefeit. Aber eine gute und regelmäßige Fellpflege kann da schon vorbeugen. Sobald der Frühling naht, kaufe ich beim Tierarzt ein Zeckenhalsband, dass auch vor Flöhen und anderen Insekten (wichtig, wenn du deinen Liebling mit in den Strand-Urlaub nehmen möchtest) schützt. Es ist zwar etwas teurer, dafür hat die Lilly aber eine halbes Jahr lang keine einzige Zecke am Körper und ist auch in Spanien vor kleinen Biestern sicherer. Sollte doch mal eine Zecke am Körper sein, gibt es im Handel so kleine Zangen, mit denen man die Zecke "rausdrehen" kann. Für alles andere hilft nur ein Besuch beim Tierarzt.
Warum erzähle ich euch das alles? Das Wohl eines Hundes liegt mir wirklich sehr am Herzen (schon gemerkt? :-)). Der Hund spricht ja nicht mit uns, zumindest nicht so, dass man ihn auf Anhieb versteht. Darum finde ich, das eine enge Bindung zu einem Hund sehr wichtig und förderlich für die Hund-Hundebesitzer-Beziehung ist und helfen kann.

Als Lilly zu uns kam habe ich mir 10 Tage Urlaub genommen. Nur so konnte ich sicherstellen, dass ich ihr in den ersten Tagen bei uns genügend Sicherheit und Fürsorge mitgeben konnte. Sie sollte vor allem Vertrauen aufbauen. Wir haben spielerisch die Wohnung erkundet, erste kleine Spaziergänge an der Leine gemacht (hat nicht so super gut funktioniert), andere Hunde kennengelernt (eine bis heute andauernde Hundeliebe zur Labradorhündin meiner Schwägerin ist entstanden) und ganz viel geschlafen, weil das alles (uns beide!) ganz müde gemacht hat (vor allem der nächtliche Schlafentzug  - so stelle ich mir das mit einem Baby vor).






Ich kann euch nur empfehlen, den kleinen Welpen in der ersten Zeit nicht zu überfordern, weil ihm Vieles noch Angst macht und er dich auch erst einmal kennen und einschätzen lernen muss. Also gib ihm Sicherheit und zeige ihm, das er dir vertrauen kann. Es ist keine gute Idee - und ich spreche aus Erfahrung - ihm den Wellengang auf einem Wasserbett zu zeigen. Du kannst garantiert nachher das komplette Bettzeug wechseln und den Überzug in die Reinigung bringen.

Eine gute Idee ist allerdings, den Welpen spielerisch an Tierarzt und Hundefriseur zu gewöhnen. Ich habe dazu Lilly auf unseren Esstisch gesetzt (ein Handtuch drunter) und sie so 1) an die Höhe gewöhnt. Durch langsames Kämmen und Bürsten konnte ich 2) nicht nur ihr Fell pflegen, sondern sie auch daran gewöhnen, überall angefasst zu werden. Wenn wir mit einem Spielzeug gespielt haben und sie dabei meine Finger erwischt hat oder auf meiner Hand kauen wollte, habe ich immer laut gequieckt und sie hat sofort losgelassen. Das machen Hunde unter sich auch so. Du tust mir weh, also quicke ich und du lässt los. So hat sie gelernt, 3) Menschen nicht zu beißen. Auch nicht bei der Zahnpflege ... ihr müsstest Lilly mal sehen, wie sie sich dabei windet...:-)

Nach den 10 Tagen Urlaub hat mein Schatz Lilly dann tagsüber bei sich im Büro gehabt und konnte so auf sie Aufpassen. Da konnte sie sich gleich an unseren Pflege- und Erziehungs-Rhythmus (morgens ich, tagsüber mein Schatz, abends ich) anpassen. Hat auch super geklappt!! Dank meinem Schatz, der sich wirklich rührend um unsere Kleine kümmert und der sie genauso am Herzen liegt, wie mir. 

Ach Mensch - da wird man beim Schreiben richtig nostalgisch. Und beim Durchsehen der alten Bilder erst Recht. Diese kleine Maus...so süß!

Aber es bleiben noch genug Themen für den nächsten Teil. Denn dann erzähle ich euch u. a. von Milchzähnen, der Hundeschule und unserem ersten Weihnachten.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche!
Liebe Grüße,
Rahel

PS: Auch bei diesem Post gilt - es sind unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit unserem Hund. Das passt nicht bei jedem und für jeden Hund. Daher recherchiert und informiert euch bitte oder lasst euch professionell beraten. 





Donnerstag, 18. September 2014

YOU MADE MY DAY & kleine Herbstdeko

Zu allererst möchte ich der lieben Olga vom super schönen Fashion & Lifestyle Blog Ullas Zimmer noch einmal ganz herzlich danken. Sie hat nämlich zwei meiner HIMMELSSTÜCKE in ihrem heutigen Post ganz wunderbar in Szene gesetzt. Das ist so wunderbar und ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich gleich ins Blumengeschäft gegangen bin und meiner lieben Blog-Freundin eine Blume gekauft habe. 


YOU MADE MY DAY!


Und weil da im Blumengeschäft so niedliche kleine Baby Boos rumlagen, habe ich die auch gleich mitgenommen und zu einer kleinen herbstlichen Deko im Flur arrangiert.




Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Abend!

Herzliche Grüße,
Rahel

Mittwoch, 17. September 2014

Ein Sonntagnachmittag am See

Weil das Wetter am vergangenen Wochenende so schön war, waren wir am Möhnesee spazieren.




Rund um den See gibt es viele schöne Wander-, Fahrrad- und Spazierwege. Ideal für Hunde. So manch einer geht dann auch gerne mal baden.






Und weil wir nach dem Spaziergang noch Lust auf einen Kaffee/Tee und leckeren Kuchen hatten, waren wir noch im TorhausDas Café - Restaurant - Landhotel hat einen super schönen Skulpturengarten mit Tiervolieren, für den alleine sich schon ein Besuch lohnt. Überall gibt es herrliche Dekorationen und kleine Arrangements.












 Was der Möhnesee noch zu bieten hat?

Man kann Bootsfahrten machen, angeln, tauchen, in der Sonne liegen, die Staumauer bestaunen, lecker Essen & Trinken, Biken, schwimmen, etc...und manchmal finden dort auch ganz tolle Events statt.

Vielleicht auch mal ein Tipp für deinen Sonntagnachmittag...

Liebe Grüße,
Rahel

Montag, 15. September 2014

HUNDELIEBE | Wenn ein Welpe ins Haus kommt …

Süß sind sie! So klein, drollig und tapsig, die kleinen Welpen.
Hach - man möchte sie gleich mitnehmen und knuddeln.
Aber man steckt auch sehr viel Arbeit, Zeit und Geld in sie. Das muss man ganz klar wissen, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen.



Bei uns ist es nun fast genau 5 Jahre her, dass Lilly ins Haus kam. Und ich wusste damals gar nicht, worauf ich mich da einlasse. Klar, ein Hund macht viel Arbeit, kostet Zeit und Geld – das wusste ich schon, aber wieviel denn nun wirklich … das sagt einem keiner so ganz genau.
Ich möchte euch an meinen Erfahrungen und Erlebnissen mit Lilly gerne teilhaben lassen und euch berichten, was ich richtig und wichtig finde.
Als wir uns für einen jungen Hund entschieden haben, war ich bereit, die volle Verantwortung für dieses kleine Wesen zu übernehmen. Wie bei einem Kind. Denn nichts anderes hat ein Hund verdient. Aber ich war auch völlig unerfahren und hätte einiges besser wissen und machen können. Auch das werde ich euch erzählen.
Wir haben uns bewusst für einen Malteser entschieden. Und es sollte ein Weibchen sein. Ich will hier jetzt keine Rassemerkmale oder besonderen Eigenschaften aufzählen, aber da sollte man sich vorher schon mit beschäftigen. Denn ist gibt Einzelgänger und Familienhunde, Hütehunde und Schutzhunde. Manche haben einen ständigen Fellwechsel und andere verlieren nur ganz wenig. Dickköpfige und Lerneifrige, und, und, und…
In meinem Post "Und dann kam Lilly" hatte ich ja schon einmal kurz beschrieben, wie schnell wir uns für Lilly entschieden hatten. Ich hatte eine Anzeige von Privat im Web gesehen und die Dame kontaktiert. Zwei Tage später sind wir hingefahren.

1)    Schau dir alles gut an!
Ich finde es nicht schlimm, einen Welpen von jemandem zu kaufen, der kein Züchter ist. Aber: Schau dir die Welpen gut an! Schau dir das Muttertier und ggf. auch den Vater (falls vor Ort) an. Und schau dir an, wo und wie die Welpen aufgewachsen sind. Machen die Tiere einen gesunden und vitalen Eindruck, sind sie rege und interessiert, wird ihre Umgebung ihnen gerecht und ist alles sauber?
Genauso wichtig: Schau dir den Verkäufer/ die Verkäuferin an. Machen sie einen seriösen Eindruck? Sind sie offen und bereit, dir alles zu zeigen und Auskunft zu geben?
Warum ist das so wichtig: Weil es immer noch viel zu viele „Wühltisch-Welpen“ gibt. Tiere, die unter schlimmen Bedingungen gezüchtet werden um schnelles Geld zu machen. Solchen Menschen sind die Tiere vollkommen egal. Gesundheit, Wohlergehen, Erziehung interessiert die alles nicht. Aber dich! Hast du bei allem ein gutes Gefühl und einen guten Eindruck, dann kannst du dich weiter entscheiden.
Wir hätten an diesem Punkt schon einiges besser machen können. Die Welpen waren in einem guten Zustand, das Muttertier sah leider sehr mitgenommen und verwahrlost aus. Die Verkäuferin war sehr merkwürdig und hat uns mit den Tieren vor dem Haus in einem eingezäunten Vorbereich empfangen. Da tobten die Welpen (es waren nur noch zwei übrig) zwischen hingestellten Tellern (dienten als Futternäpfe), einer abgedeckten und ausrangierten Waschmaschine und Besen rum. Die Wohnung selbst, Körbchen, etc. haben wir gar nicht gesehen. Wir haben auch nicht danach gefragt...

2)    Fragen, fragen, fragen!
  •  Wie alt ist der Welpe? Er sollte min. 9 Monate bei der Mutter bleiben. Das ist wichtig für seine Entwicklung und sein Sozialverhalten.
  •  Welche Impfungen hat er bekommen und wann steht die nächste an? Wurde er entwurmt? Ist er gechipt? Hat er Krankheiten? Ist der Welpe in einem verantwortungsvollen Umfeld aufgewachsen, wird er bereits seine ersten Impfungen haben, entwurmt sein und einen eigenen Pass besitzen, in dem alle wichtigen Dinge eingetragen sind. Den Pass unbedingt mitnehmen!
  • Welches Futter hat er bekommen und auf welche Fütterungszeiten ist der Hund eingestellt? Bitte darum, etwas von dem Futter mitzubekommen. Der kleine Welpe sollte erst einmal so viel wie gewohnt bekommen. Später kannst du behutsam Futter wechseln und Fütterungszeiten ändern.
  •  Gibt es Spielzeug, eine Decke oder bereits eine Leine, die du mitnehmen kannst? Es ist wichtig, dass der Welpe den Geruch seiner Kindheit noch ein wenig mit zu dir nach Hause nimmt, damit er sich nicht gleich ganz verlassen fühlt. Ich habe eine kleine Decke mitgebracht und damit Lillys Mama abgerubbelt. So hatte sie in der ersten Zeit den Geruch ihrer Mama noch in ihrem Körbchen. Wenn du eine neue Leine oder ein Geschirr kaufst, dann investiere zu Anfang nicht so viel Geld. Ein Welpe muss sich erst noch daran gewöhnen und ist noch sehr verspielt. Da wird auch gerne auf allem rumgekaut, was einem in die Quere kommt oder noch ungewohnt ist.
  • Was kann der Welpe schon? 
    • Ist er bereits stubendrein? (Was wunderbar wäre, aber eher unwahrscheinlich).
    • Wie reagiert er auf Autofahren? Wird ihm übel oder nimmt er es lässig? (Irgendwie muss man ja zum Tierarzt kommen.)
    • Ist er an ein Halsband gewöhnt und trägt es bereits? (Dann sind die Chancen groß, dass er es nicht gleich zerkaut, weil er es wieder loswerden möchte.)
    • Ist er Kinder gewöhnt? War er schon im Garten? Welche besonderen Erlebnisse hatte er? (Vielleicht hat er schon Bekanntschaft mit Wasser, anderen Tieren oder Hunden gemacht.) 
    • Hat der Welpe besondere Eigenschaften? Wie ist sein Wesen? Ist er eher ruhig oder rege? Immer der Erste am Futternapf oder eher ein Nesthäkchen? Schmusig, verspielt oder ein Raufbold? Je mehr du über den Hund erfährst, umso besser kannst du dich auf ihn und seine Bedürfnisse einstellen.
    • Ist er an laute Geräusche wie z. B. Staubsauger gewöhnt? Es macht Unterschiede, ob die Tiere im Keller, Schuppen oder in der Wohnung aufgewachsen sind.
Auch hier hätten wir wieder so Einiges besser machen können! Wir haben Lilly mit 9 Monaten übernommen. Ihre Erstvorsorge beim Tierarzt hatte sich nur auf das Nötigste beschränkt und das Futter war von einer mittelprächtigen Marke, immerhin Welpenfutter. Futterzeiten gab es gar nicht, da stand immer ein gefüllter Napf zu freien Verfügung bereit. Spielzeug, Leine, Decke - Fehlanzeige. Zum Glück hatten wir selbst etwas mitgebracht. Und was den letzten o.g. Punkt angeht, wussten wir nicht mehr, als wir in einer Stunde mit den Welpen erlebt hatten. Wir hatten auch hier nicht weiter gefragt...

3)    Welcher Welpe kommt mit nach Hause?
Lass dir Zeit! Das Tier wird dich ganz viele Jahre begleiten und sollte zu dir passen. Sein Verhalten kannst du zwar ändern, aber nicht sein Wesen. Auch solltest du dir vorher überlegt haben, ob es ein Männchen oder Weibchen sein soll. Lilly hat sich übrigens für uns entschieden. Ihre Schwester war eher schüchtern und ruhig, Lilly der wilde Raufbold mit der großen Klappe. Die Schwester war größer und hatte einen Knick im Ohr. Dafür schielte Lilly ganz leicht auf dem linken Auge und war kleiner. Beide waren so reizend, dass ich mich nach über einer Stunde immer noch nicht entscheiden konnte. Ich habe dann eine Hand in die Mitte gelegt und abgewartet, was passiert. Beide Welpen kamen und schnüffelten, aber nur Lilly hat mir ein „kleines Küsschen“ gegeben (soll heißen, sie hat kurz an meiner Hand geleckt). Ich habe daraus geschlossen, dass sie uns auch mochte und daher durfte sie mit. Gute Entscheidung! :-)


Ich merke gerade, wie es mir richtig Spaß macht, euch davon zu berichten. Und da gibt es noch sooooooooo viel zu berichten und zu erzählen, was wir alles mit der Lilly erlebt haben. Daher habe ich mich entschieden, dieses Thema in mehrere Posts zu unterteilen. Ich hoffe, es gefällt euch und ihr bleibt dabei.

Und ich schreibe immer von "wir" und "mir". Das kommt daher, dass wir (also mein Schatz und ich) uns zusammen entschieden haben, aber ich quasi die Aufgabe des "erziehungsberechtigten, steuer zahlenden, offiziell eingetragenen Hundehalters" habe...:-)

Beim nächsten Post berichte ich euch, wie es war, als Lilly dann nun wirklich „ins Haus“  kam.

Ganz liebe Grüße,
Rahel

Ach, noch eine kleine Anmerkung:
Ich kann nur von usneren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen mit unserem Hund berichten. Von dem, was ich als wichtig und richtig bei der Hundehaltung finde. Ich bin keine Hundeexpertin, sondern nur eine Hundehalterin. Wir lieben unseren Hund und möchten, dass es Lilly gut geht. Artgerecht und natürlich.
Wenn du hier ein paar nützliche Tipps gefunden hast, dann freut mich das sehr. Aber dazu empfehle ich auf jeden Fall noch das Lesen entsprechender Literatur oder weitere Internetrecherchen. Auch Gespräche mit anderen Hundehaltern, Züchtern, etc.  sind sehr nützlich. Das haben wir auch getan.

Donnerstag, 11. September 2014

Makeover Badezimmer & DANKE für Blogger-Inspirationen

Ich habe ja immer mehrere Baustellen gleichzeitig. Will sagen: Ich dekoriere synchron.
Hä? Ja also, bei mir ist das so: Ich fange in der Küche an etwas umzustellen, dann gehe ins Bad und denke: "ach, das könnte man ja auch so machen..." und so geht das dann munter durch alle Zimmer.
Im Moment "baue" ich in der Küche, im Gästezimmer/Home Office und im Bad. Ach ja, im Schlafzimmer und im Flur habe ich auch kleine Veränderungen vor. Also bleibt nur noch das Wohnzimmer und das passt...puh! 

Aber mit unserem Badezimmer war ich schon ganz lange nicht im mehr im Reinem. Wir haben da wunderschöne Naturfliesen in anthrazit, dazu weiße Keramik, rotbraunes Laminat und offene Holzregale als Möblierung. Eigentlich gar nicht so schwer, aber ich habe ständig rumprobiert. Mal weiße Körbe gekauft, dann mal mit einem meerblauen Kissen aufgepeppt und zuletzt hatte ich malvefarbene Handtücher gekauft. Irgendwie passte das auch immer, aber es war nie so ganz stimmig. 

Um eine dunkle Deko habe ich mich 8 Jahre lang gedrückt. Ich war immer der Meinung, dass dann alles zu düster wird. Tttzzzz....

Angeregt durch die Postings von einigen Bloggern, habe ich ein paar Dinge geändert und Schwarz jetzt doch mal eine Chance gegeben. 
Es wurde aussortiert, weggeräumt, geordnet, umgestellt, angepinselt und ein paar neue Kleinigkeiten besorgt. 

Und siehe da...auf einmal wirkt das Holz viel schöner, die weiße Keramik kommt viel besser zur Geltung und im Ganzen fühlen wir uns jetzt wieder richtig wohl in unserem Spa...äh...Badezimmer.










Und jetzt möchte ich mal ein dickes DANKE an alle Blogger raushauen, die auf die eine oder andere Art und Weise daran teil hatten - ohne es zu wissen:

Salanda von salandas-welt, Karina von ohwhataroom, Tine von Lieblingsplatz, Bianca von Wohnlust und Dagi von myhouseofideas


DANKE für eure Inspirationen, die dazu geführt haben, dass wir uns in unserem Bad wieder wohler fühlen. Es ist schön, dass ihr eure Ideen, Erlebnisse und euer Leben, mit uns teilt und somit das unsere ein wenig schöner macht.

Und ein ganz dickes DANKE an meine Leser, denn ihr seid meine Inspiration, dies hier überhaupt zu machen!

♦♦♦

Viele Grüße,
Rahel

PS: Dieser Post ist keine Kooperation oder ein Gemeinschaftsprojekt! Und ich kenne auch keine der Mädels persönlich oder habe engeren Kontakt zu ihnen. Wahrscheinlich wissen sie gar nicht, dass ich das hier schreiben, bzw. bekommen es vielleicht sogar gar nicht mit.
Aber ich schätze ihre Blogs sehr, in die sie ganz viel Arbeit und noch mehr Liebe stecken. Da kann man doch mal DANKE sagen, oder?







Dienstag, 9. September 2014

Hommage an eine Nelke oder neue Vase

Eigentlich wollte ich euch meine neue Vase zeigen.
Aber die Nelken waren einfach das schönere Motiv.









Ich finde, Nelken werden oft unterschätzt und/oder als "Friedhofsblumen" abgestempelt.
Aber ehrlich, auf dem Friedhof sieht man die gar nicht so oft. Da stehen meist Geranien, Rosen oder Heidekraut. Und die pflanze ich mir auch in den Garten.

Nelken gehören definitiv zu meinen Lieblingsblumen. Es gibt sie in so vielen schönen Farben. Außerdem halten sie lange und sind nicht so teuer. 
Ich mag sie gerne in kleinen Vasen.

Besonders, wenn sie so schön sind!

Was meint ihr, die sehen doch toll aus, oder?

Liebe Grüße,
Rahel


Montag, 8. September 2014

Purple Nature - betörende Farben

Beim Feld-Spaziergang mit Lilly sind mir diese Schönheiten vor die Linse gekommen.




Lilly hat beim Fotografieren mehr oder wenig geduldig gewartet...:-)



Zuhause habe ich dann noch diese Bilder gemacht.








Sind das nicht betörende Farben?!

Ich finde sie w u n d e r s c h ö n !

Gefallen sie euch auch?

Liebe Grüße,
Rahel